Die Rudolf von Tavel-Gedenkstätte auf dem Leuenberg

Gedenkstätte auf dem Leuenberg
Gedenkstätte auf dem Leuenberg

Die Freistudentenschaft, eine bernische Studentenverbindung, organisierte von ihrer Gründung im Jahre 1906 bis über die Zeit des Zweiten Weltkriegs hinaus Dichterlesungen. Sie richtete daher auch eine Rudolf von Tavel-Gedenkstätte auf dem Leuenberg in der Gemeinde Rüeggisberg ein, die am 16. Juli 1939 eingeweiht wurde und in einer Stiftung der Freistudentenschaft organisiert ist.

 

Initiant der Idee war der damalige Redaktor der Verbindungs-Zeitschrift und spätere Professor der Kunstgeschichte Paul Hofer (1909-1995).

 

Dieser Ort wurde gewählt, da Rudolf von Tavel ihn in seinem Roman «Ds verlorne Lied» als schönsten Punkt im ganzen Bernerland bezeichnet.

 

Die Stätte, die von einer Mauer umgeben ist, zeigt einen Gedenkstein, einen Findling aus dem Garten des Wohnhauses von Tavels in der Schosshalde. Auf ihm ist eine Bronzemedaille angebracht, die das Porträt des Dichters, seinen Namen und die Lebensjahre zeigt. Drei Ahornbäume erinnern an den Menschen, den Dichter und den Bürger. 1986 wurden zudem von der Burgergemeinde Bern gestiftete, in Bronze gegossene Panoramatafeln aufgestellt.

 

Aussicht von der Gedenkstätte
Aussicht von der Gedenkstätte
Panoramaaufnahme (Klick zur Ansichtsvergrösserung)
Panoramaaufnahme (Klick zur Ansichtsvergrösserung)